50 Jahre

Frankreich 2016

Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen berichten von ihrem Austausch.

Der Frankreich-Austausch stand dieses Jahr leider ziemlich lang auf der Kippe. Doch nach langem hin und her haben sich glücklicherweise drei Schüler aus der Lateinklasse entschlossen, mit nach Frankreich zu fahren. Somit hatten wir fünf Französisch-Schüler die Möglichkeit, den Austausch zu machen. Damit waren wir insgesamt nur acht Schüler, nämlich zwei Jungs und sechs Mädchen.

Am Montagnachmittag war unsere Abreise. Einige Zeit später im Pariser Flughafen angekommen machten wir uns auf den Weg zur Schule in Asnières, einem Vorort von Paris. Doch schon zu Beginn unserer Fahrt dorthin haben wir einen Schüler verloren. Denn ein Schüler ohne Französisch Kenntnisse hat es nicht rechtzeitig geschafft, mit seinem vergessenen Rucksack in die Straßenbahn zu kommen und musste somit alleine die Nächste nehmen. So fing die Reise ziemlich lustig an.

Am Dienstag, dem ersten richtigen Tag in Paris, haben wir uns alle vor der Schule getroffen und sind dann mit der Metro zu einer Station nahe des Invalidendoms gefahren und dann zu Fuß dort hin, zur Grabstätte von Napoleon, spaziert. Als wir rein wollten, mussten wir unsere Taschen aufmachen und auch unsere Jacken, damit sie checken konnten, ob wir eine Gefahr darstellen würden. So war es an jeder Sehenswürdigkeit. Danach sind wir zum Eiffelturm gegangen. Vor dem Eiffelturm wurden ganz viele Eiffelturm-Souvenire verkauft. Wir Jungs haben es dann geschafft, die Preise runterzuhandeln, was für unsere Freunde von außen sehr lustig anzuschauen war. Wir sind bis zum zweiten Stockwerk des Eiffelturms gegangen und konnten von dort aus ganz Paris sehen. Nach dem Besuch auf dem Eiffelturm haben wir Essen geholt und sind auf eine Bootstour auf der Seine. Sie ging ca. 1.5 Stunden und als die vorbei war, hatten wir noch Freizeit. Um 18:00 sind wir alle wieder an der Schule gewesen und sind mit unseren Austauschschülern nach Hause gegangen, da diese erst um 18:00 Uhr Schluss hatten.

Hadi & Ahmad Mojeeb (10a)

 

Am Mittwoch wurden wir offiziell in der Schule im richtigen kleinen Theatersaal empfangen.Wir haben den Direktor kennengelernt, welcher uns auf deutsch begrüßt hat, was sehr niedlich und freundlich war und uns wurde die Schule gezeigt. Außerdem haben wir im Deutschunterricht gestaunt, was die Schüler alles über deutsche Literatur wissen.

Zum Mittagessen sind wir nach Paris zum Rathaus gefahren und haben uns im Viertel Le Marais umgesehen und uns über die eigenartige Konstruktion des Centre Georges Pompidou (Museum für moderne Kunst) gewundert. Dort hatten wir auch Freizeit, bevor es wieder zurück zur Schule und unseren Austauschpartnern ging.

Am Donnerstag haben wir uns als Gruppe in der Schule getroffen und sind dann nach Paris gefahren. Dort haben wir den Arc de Triomphe (Triumpf-Bogen) besucht und hatten anschließend Zeit für eine Shoppingtour auf der Champs-Elysées. Anschließend haben wie den Louvre, eins der größten Museen der Welt, besucht. Dort haben wir auch die bekannte Mona Lisa gesehen, die im Vergleich zu unseren Vorstellungen recht klein war. Später am Abend haben wir dann Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht.

Am Freitag, welcher auch der letzte Tag vorm Rückflug war, sind wir wieder in die Schule unserer Austauschschüler gegangen und haben dort auch am Unterricht teilgenommen, soweit es uns möglich war. Zudem durften wir an dem Tag das Kantinenessen probieren. Nach dem wir alle essen waren, sind wir mit der Metro zum Sacré-Cœur de Montmartre bzw. an eine Metrostation die weiter unten war, von dort aus sind wir den steilen Weg zu Fuß und haben auch die Moulin Rouge von außen betrachten können. Am Sacré-Cœur de Montmartre war ein Straßenkünstler, der mit den Passanten seine Show ausgeführt hat und damit das ganze Publikum, welches auf den Treppe vor dem Sacré-Cœur de Montmartre saßen zum lachen brachte. Nach diesem schönen Erlebnis und dem Künsterviertel sind wir Abends alle zusammen Essen gegangen, zwei Austauschschüler sind auch noch mitgekommen. Als das Essen vorbei war kam unserer Meinung nach einer der schönsten Momente und zwar der Eiffelturm bei „Nacht“, es war erst Abends, aber der Himmel war stockdunkel. Dieses Erlebnis am Eifelturm war unglaublich und einfach nur schön. Wir finden ein Austausch hat diese Vorteile und zwar, dass man die Kultur kennenlernt und auch ein bisschen (sei es auch sehr wenig) die Sprache gelernt hat.

Diana & Büsra Bengü (10A)

 

Samstagmorgen haben wir uns mit dem Gepäck in der Schule getroffen und zu unserem Wunder hatten einige Franzosen Unterricht. Wir haben uns von unseren Gastfamilien verabschiedet und sind anschließend mit den Koffern nach Paris gefahren. Doch der Flughafen war nicht gleich unser Ziel. Zuerst wollten wir den bekannten Friedhof Père Lachaise besuchen. Dort haben wir zu Mittag gegessen und konnten uns die schönen Grabsteine berühmter Personen anschauen. Anschließend sind wir zum Flughafen gefahren.

Und dann hieß es „Au revoir“ sonniges Paris und „Hallo“ verregnetes Hamburg.

 

Natalie (10b) & Angelina (10d)